Was kostet ein KI-Agent?
Kurzantwort
Eine Pauschalzahl nenne ich Ihnen nicht, weil sie fast nie stimmen würde. Die Kosten hängen vor allem davon ab, wie viele Programme der Agent anbinden muss und wie viel geprüft werden muss. Deshalb starten wir mit einem Steckbrief und einem kleinen Pilot, und Sie bekommen ein Angebot, bevor Sie sich festlegen.
Kurz vorweg: Ein KI-Agent ist ein Programm, das mit Hilfe von KI ganze Arbeitsschritte erledigt. Er liest zum Beispiel eine Anfrage, sucht die passenden Preise heraus und legt Ihnen einen fertigen Angebotsentwurf vor. Ein KI-Assistent beantwortet dagegen nur Fragen aus Ihrem Wissen. Den Unterschied erkläre ich ausführlicher auf der Seite KI-Agenten & Assistenten.
Wovon die Kosten abhängen
Die Frage nach dem Preis eines Agenten ist ein bisschen wie die Frage nach dem Preis eines Hauses. Es kommt darauf an, was drin sein soll. Bei Agenten sind es vor allem diese Punkte:
Die Aufgabe. Ein klar begrenzter Ablauf ist überschaubar, etwa „aus Anfragen im Postfach Angebotsentwürfe machen“. Ein Agent, der fünf Abteilungen gleichzeitig bedienen soll, ist ein ganz anderes Projekt.
Die Anbindung an Ihre Programme. Der Agent muss dort lesen und schreiben, wo Ihre Daten liegen: im E-Mail-Postfach, in der Warenwirtschaft, in der Buchhaltung oder in der Ablage. Manche Programme haben eine gute Schnittstelle, also einen offiziellen Weg, über den andere Software Daten austauschen kann. Andere lassen sich nur über Umwege anbinden. Hier liegt oft der größte Unterschied.
Ihre Daten und Ihr Wissen. Liegen Preislisten, Vorlagen und Textbausteine aktuell an einem Ort, geht es schneller. Muss erst gesammelt und aufgeräumt werden, kostet das Zeit. Diese Zeit lohnt sich allerdings auch ohne KI.
Prüfung und Freigabe. Je wichtiger das Ergebnis, desto mehr muss getestet werden und desto klarer muss geregelt sein, wer freigibt. Eine Antwort auf die Frage nach der Lieferzeit ist etwas anderes als eine Rechnung.
Datenschutz und Hosting. Sollen die Daten in der EU bleiben oder auf eigenen Servern laufen, beeinflusst das die Wahl der Werkzeuge und damit den Aufwand.
Der laufende Betrieb. Neben dem Aufbau gibt es laufende Kosten: für die Nutzung des KI-Modells, die meist nach Verbrauch abgerechnet wird, für Hosting und Lizenzen und für die Pflege, wenn sich Abläufe oder Modelle ändern. Diese laufenden Kosten kalkuliere ich gesondert, damit Sie sie klar vor sich sehen.
Warum ich mit einem kleinen Pilot anfange
Ein Pilot ist ein bewusst kleiner Versuch an einem einzigen Ablauf. Wir testen mit echten Fällen aus Ihrem Alltag und legen vorher fest, woran wir den Erfolg messen.
Am Anfang steht ein Steckbrief. Darin halten wir fest, was der Agent erreichen soll, wie der Ablauf heute aussieht, welche Daten er braucht und wann wir zufrieden sind. Danach weiß ich, was angebunden werden muss, und Sie bekommen ein Angebot. Erst dann entscheiden Sie.
Der Pilot endet mit einer Entscheidungsgrundlage: ausbauen oder stoppen. Beides ist ein gutes Ergebnis. Ein kleines Projekt, das ehrlich zeigt, dass es sich nicht lohnt, ist mir lieber als ein großes, das am Ende keiner nutzt. Was zum Pilot gehört, steht im Paket KI-Agent Pilot.
Wann sich ein Agent eher nicht lohnt
Nicht jede Aufgabe braucht einen Agenten. Kommt sie nur ein paarmal im Monat vor oder sieht sie jedes Mal völlig anders aus, ist der Aufwand oft größer als der Nutzen. Manchmal reicht ein guter Assistent oder eine einfache Automatisierung. Das sage ich Ihnen dann auch so.
Praxisbeispiel
Erfundenes Beispiel. Ein Großhandel für Sanitärbedarf bekommt jeden Tag Anfragen per E-Mail. Der Innendienst sucht für jedes Angebot Preise und Textbausteine zusammen. Im Steckbrief zeigt sich: Die Preisliste liegt als Tabelle vor, die Warenwirtschaft hat eine Schnittstelle, und die meisten Anfragen ähneln sich. Also beschränkt sich der Pilot auf Standardanfragen. Der Agent liest die E-Mail, erstellt einen Angebotsentwurf und legt ihn dem Innendienst vor. Rabatte und den Versand übernimmt weiter ein Mensch. Nach dem Pilot liegen echte Ergebnisse auf dem Tisch, und die Geschäftsführung entscheidet, ob der Agent auch Sonderanfragen bekommt.
Wie so etwas im Kleinen aussieht, können Sie in der Werkstatt auf der Startseite ausprobieren: Angebote vorbereiten.
Der Agent sagt: Ehrlich gesagt: Der teuerste Agent ist der, den am Ende keiner nutzt. Deshalb fängt Justus klein an.
Passende Leistung
Ich entwickle KI-Agenten und Assistenten für einzelne Abläufe, mit freigegebenen Quellen und Ihrer Freigabe. Der Einstieg ist ein kleiner Pilot.
Leistung ansehenKI-Agent Pilot
Für einen klar begrenzten Ablauf, an dem Sie KI im Echtbetrieb testen.
Paket ansehen →Oder ohne Umweg: Kostenloses Erstgespräch, 30 Minuten und unverbindlich.